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UNSERE PRODUKTIONEN IN DER KRITIK
Main-Echo, 21.06.2012
„[...] Die köstliche Musik, schwungvoll gespielt vom kleinen Orchester der 'Jungen Oper Rhein-Main' unter der Leitung von Mihail Katev, differenzierte dabei die Personen in bunter Farbe und befeuerte die burleske Szenenfolgen, die sich am Schluss zu einem wahren Feuerwerk steigerten.
[...] Die reizende Oper, eigentlich längst vergessen, unterhielt auf das Beste.
[...] Das Ensemble nutzte es mit Verve und bewies nicht nur witziges schauspielerisches Vermögen, sondern auch großes Entwicklungspotential.“
Gelnhäuser Tageblatt, 29.05.2012
„[...] Mit mimischer Untermalung und großen Gesten erfreuten junge, gut ausgebildete Stimmen das Publikum.
[…] Mit Enthusiasmus und solidem Können erfreuten die Nachwuchstalente ihr Publikum, das sich mit rauschendem Beifall bedankte.“
Hessischer Rundfunk, Martin Grunenberg, 18.11.2005, Auszug aus der Abschrift des Interviews zum Doppelabend Gilbert & Sullivan ,“Schwurgericht“ und Hindemith, „Das lange Weihnachtsmahl“
„Das Staatstheater ist natürlich interessiert daran, die nächste Generation der Operngeher zu fördern und das ist sicherlich auch ein guter Ansatz, hier die jungen Sänger zu unterstützen, zumal sie nicht direkte Konkurrenz machen, denn das Repertoire, das sie spielen, ist ganz anders... Es war sehr flott gespielt, war gut inszeniert und man hatte das Stück mit Spaß auf die Bühne gebracht, hat das mit Verve umgesetzt und das kleine Stück, beide Opern sind ja keine Stunde lang, sehr unterhaltsam auf die Bühne gebracht. Es ist ein Plädoyer, dass man Gilbert und Sullivan wirklich öfter in Deutschland sehen und hören könnte. Auf der anderen Seite der Hindemith, das ist musikalisch wesentlich anspruchsvoller …dass das sehr schön gesungen war. Da merkt man, wie viel Potential in so einer jungen Truppe, von oft noch in der Ausbildung stehenden Sängern auch in sich hat. aber das ist alles sehr eindrucksvoll gemacht und ist wirklich sehr schön anzusehen und empfehlenswert."
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Wiesbadener Tagblatt, Daniel Honsack, 15.09.2004
„Zwischen ambitioniertem Nachwuchstheater und Staatstheater gibt es auch in Wiesbaden noch so manche Lücke. Die Junge Oper Rhein-Main schickt sich an, deutlich mehr als ein bloßer Füller dieser Lücke zu werden. […] Im letzten Jahr wurde bereits mit Glucks "Der betrogene Kadi" die erste Feuertaufe bestanden, nun geht die junge Truppe einen Schritt weiter. Mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst haben die Künstler um Regisseurin Judith Wollstädter die musikalische Farce "Der Operndirektor in Nöten" von Domenico Cimarosa ausgewählt. Die Fassung des 1786 entstandenen Werkes hat die Junge Oper eigenhändig aus unterschiedlichen Bibliotheken und Archiven zusammengetragen, so dass das Wiesbadener Publikum wohl eine bislang einmalige Aufführung erwartet. […] Auch die Junge Oper Rhein-Main lebt vor allem vom Gemeinschaftssinn und der Begeisterung der Beteiligten, denn Honorare können noch nicht gezahlt werden."
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Wiesbadener Tagblatt, Daniel Honsack, 20.09.2004:
„Judith Wollstädters erfindungsreiche Inszenierung arbeitet sich realistisch und behutsam an den vorhandenen Möglichkeiten entlang und sichert damit ein schlüssiges Theatervergnügen. […] Auf der Bühne stehen durchweg hochmotivierte Darsteller. Allen voran die Regisseurin selbst, die kurzfristig für die erkrankte Besetzung in die Rolle der eingekauften Primadonna schlüpft. Sie ist es auch, die hier musikalische Maßstäbe zu setzen weiß. Gestützt auf eine klare und bewusst geführte Sopranstimme, spielt sie frei und ungezwungen. […] Nicht nur auf der Bühne fällt das hervorragende Zusammenspiel auf. Vom Bühnenaufbau bis zur Beschaffung der Requisiten war diese Produktion ein echtes Teamspiel. Das Ergebnis kann sich auch deshalb sehen lassen.“
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Wiesbadener Tagblatt, Daniel Honsack, 03.04.2003:
„Engagiert und mit beachtlichen sängerischen Leistungen sind die jungen Künstler bei der Sache […]. Doch auch die Einzelleistungen können sich sehen lassen. […] Da ist etwa der Bariton Marc Nellen, der als polygamer Kadi mit komischer Eitelkeit daherstolziert. […] Marion Knögel als Fatime, seine eigentliche Angetraute, hat vor allem szenische Stärken auszuspielen. Als souverän und sogar koloraturfest erweist sich die Sopranistin Michaela Klingels in der Rolle Zelmires, jener Schönheit, die den Kalifen betört, um ihm schließlich seine Untreue drastisch vor Augen zu halten. Auch die Nebenrollen sind überraschend stark besetzt. Ezra Jung kommt in einer Buffo-ähnlichen Gestalt daher, überzeugt mit tragendem Bariton, einen hell gefärbten Tenor singt Rouwen Huther. Freya Jung ist am Klavier die alles zusammenhaltende Kraft. Gemeinsam mit der Cellistin Valérie Hoffmann bildet sie eine künstlerische Klammer, lässt sich flexibel auf die Anforderungen der Solisten ein. Das kurze musikalische Vergnügen zeigte einmal mehr, dass gerade die szenische Arbeit bei Sängerinnen und Sängern schon im frühen Stadium wichtig und notwendig ist - vor allem aber sichtbare Früchte trägt.“
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Coburger Tageblatt, 12.05.2003:
„Die komische Oper "der betrogene Kadi" von Christoph Willibald Gluck in der deutschen Textfassung von Johann André bildete den Auftakt zum "3. Gemünner Musiksommer". […] Julia Dressel spielte den Einakter zusammen mit Studenten der Akademie. In weiteren Rollen waren Marion Knögel, Rouwen Huther und Markus Gilgen zu sehen. Die jungen Musiker überzeugten mit ihrem schauspielerischen und musikalischen Können.“
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